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Über mich

Hannes Ludwig

Hallo und Guten Tag,


Mein Name ist Hannes Ludwig. Ich freue mich, Euch auf meiner Homepage begrüßen zu können.

Zwei Bilder von meinem Ladengeschäft:


Gesamtansicht zum Schaufenster

Modellbahn-Abteilung



Von Kindheit an hat mich - wie wohl so viele unter uns Modellbahnern - die Eisenbahn fasziniert. Durfte ich anfangs nur an Vaters "Heiligtum" durch Zuschauen glänzen, so wurde ich doch vom Modellbahn-Virus infiziert. Umso größer dann die Freude als ich ca. 1966 zu Weihnachten eine eigene Eisenbahn unter dem Weihnachtsbaum vorfand - zunächst noch in Form einer Uhrwerks-Bahn im Spur S-Maßstab.
Mit diesem Schienenkreis, der BR 80-ähnlichen Tenderlok sowie den beiden donnerbüchsen-ähnlichen Personenwagen begann somit mein Einstieg in die Modellbahnerei. Später kamen noch einige Güterwagen und weitere Gleise hinzu. Allerdings mußte die Bahn damals nach dem Spiel jedes mal wieder weggeräumt werden. Aber das störte mich nicht weiter, denn dadurch, dass jedes mal neu aufgebaut werden musste, entstanden auch immer neue Gleis-Zusammenstellungen und somit wurde es nie langweilig. Nerviger war eher, dass das Uhrwerk immer gerade im ungeeignesten Augenblick abgelaufen war. Nunja, auch damit ließ sich leben :-) .
Später dann durfte ich schließlich auch an Vaters Heiligtum (eine An der Wand-Anlage in H0) ran und auch wurde dem Alter entsprechend bei der weiteren Gestaltung mit einbezogen. Die Spur S-Bahn verlor mehr und mehr an Bedeutung, zumal auch die Produktion dieser Bahn (leider) eingestellt worden war.

Nach teenager-gemäßer Pause widmete ich während meiner Armee-Zeit erneut der Modelleisenbahn. Da ich dort nicht so sehr viel Platz zur Verfügung hatte, kam mir die inzwischen produzierte Spur N-Bahn gerade recht. Anfangs von meinen beiden Zimmer-Kollegen in der Unteroffiziers-Unterkunft mitleidig belächelt, fanden die beiden nach und nach doch auch Interesse an meinem Tun. Nach Absprache mit den Vorgesetzten, schufen wir schließlich zu dritt eine Art Segment-Anlage, die an drei Wänden unserer Unterkunft entlang führte. Als wir dann schließlich einen neuen Kompaniechef bekamen, stellte sich sehr bald heraus, dass dieser ebenfalls Modellbahnfreund war. Er verhalf uns zu einem Modellbahn-Raum unter der Maßgabe, dass wir eine H0-Anlage zur Darstellung von Eisenbahn-Transporten innerhalb der NVA gestalteten. Das Material, Fahrzeuge, etc. wurde uns im Rahmen der MMM-Bewegung vom Regiment zur Verfügung gestellt. Nunmehr zu viert erbauten wir eine H0-Anlage zu diesem Thema: Ein kleiner Bahnhof mit Verlademöglichkeiten für Fahrzeuge (nicht nur der NVA) in der Nähe eines NVA-Übungsgeländes. Von diesem Bahnhof führte eine NVA-eigene Feldbahn zum Übungsgelände. Da es in der DDR leider keine Feldbahn-Modelle gab, mussten diese selbstgebaut werden. Zudem fanden Fahrzeuge von Herr bzw. Technomodell Verwendung. Irgendwann bekamen wir dann auch Roco´s Feldbahn-Diesel sowie einige Feldbahn-Loren in die Hände.

Nachdem ich dann wieder ins zivile Leben gewechselt bin, begann ich zunächst mit dem Aufbau einer neuen N-Anlage. Im Laufe der Jahre entstanden zu Hause insgesamt 5 Anlagen in dieser Spurweite; zuletzt die Nachbildung des Trebbichauer Bahnhofes mit den Anschlüsen zu Brikettfabrik, Braunkohle-Schacht, Solvay-Werke und VEB TEGA. Diese Anlage existierte bis 2004.

Aufgrund meiner Sehschwäche wurde es für mich aber immer schwieriger mit dem doch relativ kleinen Spur N-Material zurecht zu kommen. Schweren Herzens entschloss ich mich daher, auf TT umzusteigen. Anfangs plante ich, die bisherige N-Anlage in TT neu erstehen zu lassen, entschied mich aber zunächst doch anders. So entstand 2004 / 05 eine relativ große, raumfüllende TT-Anlage "Klingenberg - Bad Schloßberg".

2006 ergab sich die Möglichkeit, die Trennwand zwischen meinem bisherigen Modellbahn-Zimmer und dem daneben liegenden Zimmer zu entfernen, wodurch ein Raum mit den Maßen 8,50 m x 4,50 m entstand. Damit kam auch wieder der Gedanke, die Trebbichauer N-Anlage wieder in TT erneut erstehen zu lassen; allerdings diesmal nicht ( wie in N) als Kompakt, sondern vielmehr als Segment-Anlage. Angedacht - getan: Berits zur ersten Osternienburger Modellbahn-Ausstellung 2007 konnte die Anlage erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt werden und fand dort großen Zuspruch, obwohl sie längst noch nicht fertiggestellt war. Die Anlage stellt die Gleisanlagen des Trebbichauer Bahnhofs in den frühen 70er Jahren dar. Damals existierte noch das Ladestraßengleis mit Gleiswaage und Lademaß. Heute ist vom Trebbichauer Bahnhof nur noch ein Durchfahrgleis am Bahnsteig mit dem Empfangsgebäude vorhanden. Der Reiseverkehr auf der Strecke ist inzwischen leider eingestellt.
Das andere Ende dieser Von-Punkt-zu-Punkt-Anlage stellt der relativ kleine Bahnhof Moorbach dar, der den Gleisanlagen des ehemaligen DR-Bahnhofs Arneburg / Elbe in der Ost-Altmark nachempfunden wurde. Dazwischen können je nach Platzverhälnissen bis zu 6 m freie Strecken-Module eingefügt werden.
Während auf der Klingenthaler Anlage noch ausschließlich TT-Standardgleis verbaut wurde, fand bei der Trebbichauer Anlage Tillig-Modellgleis Anwendung; die Weichen sind aber auch hier noch BTTB-Standardgleis-Weichen.
Von der Trebbichauer Anlage sind momentan leider keine Fotos vorhanden, da es versäumt wurde, während der Ausstellung bzw. während der Entstehung Fotos zu machen. Seit der Ausstellung ist die Anlage aber noch nicht wieder aufgestellt wurden. Ich werde das aber bei Gelegenheit mal nachholen und dann werden auch Fotos dieser Anlage zu sehen sein.

2007 bekam ich Fromm´s "Großes Anlagenbuch" in die Hände und fand dort den Anlagen-Vorschlag zur ehemaligen Obereichsfelder Eisenbahn (OEE) vor. Sofort war ich vom Gleisplan des Bahnhofs Hüpfstedt mit dem anschließenden Schachtbahnhof und die beiden Kalischächte begeistert. Von einem bekannten hatte ich einige Tillig-Weichen und -Gleise bekommen. Platz war in einem weiteren Zimmer im Haus ebenfalls vorhanden. So lag es auf der Hand, dass ich mich an den Bau einer Anlage nach Motiven der ehemaligen OEE machte. Es entstand zunächst der Bahnhof Hüpfstedt, dem ich jedoch ein drittes Durchfahrgleis spendierte und den ich kurzerhand zu einem Durchgangsbahnhof mit in einer Kurve liegendender Einfahr-Weichenstraße umfunktionierte. Die Anlage wurde 2008 im Köthener SEAT-Autohaus erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Anfang Dezember 2008 war sie dann auf der Köthener Modellbahnausstellung in der Naumannschen Villa zu sehen. Hier entstanden auch die Fotos, die hier zu sehen sind.

Eine dritte Anlage, die sich derzeit in meinem Besitz befindet ist eine typische TT-Heimanlage in Kompaktform mit den Abmessungen 2,00 x 0,80 m. Diese Anlage wurde jedoch nicht von mir erbaut. Sie gehörte einem Mann aus Köthen, der nunmehr keine Verwendung mehr für sie hatte und sie verkaufen oder abreißen wollte. So gelangte sie in meinem Besitz und wird derzeit aufgemöbelt.